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Herbstkonferenz 2011 der KMB

„Kirchenfinanzen“ Thema der Männer-Konferenz


Die Herbstkonferenz der Katholischen Männerbewegung der Diözese St. Pölten am 17. September 2011 im Bildungshaus Stift Zwettl stand ganz unter dem neuen Jahresthema „Tabu(s) – worüber wir nicht reden (wollen). >>Bilderbox
KMB-Vorsitzender DI Dr. Leopold Wimmer konnte dabei Funktionäre aus 14 Dekanaten begrüßen.
Dr. Eduard Habsburg, Medienreferent von Bischof Küng, dem Finanzreferent der Bischofskonferenz, ging in seinem Vortrag „Kirchenvermögen unter Beschuss – überholte Privilegien oder wertvoller Gesellschaftsbeitrag“ auf zwei brennende "Tabuthemen" ein: Den Kirchenbeitrag sowie die sogenannten "Kirchenprivilegien". Beides seien unangenehme, ja Tabu-Themen, bei denen engagierte Katholiken dennoch fähig sein müssten, Rede und Antwort zu stehen. Kirchenbeitrag sei ein ewiger Dauerbrenner, zugespitzt durch die Ereignisse der letzten Jahre. Er mache jedoch Sinn, für Gläubige und nicht-Gläubige, für den Einzelnen und die Gesellschaft insgesamt.
Die sogenannten Kirchen"privilegien" und das dazugehörige Volksbegehren versammle eine ganze Reihe von sehr verschiedenen Sachverhalten. Sie seien in den allermeisten Fällen "schlichtweg Quatsch" (Der Standard), erweckten aber den Eindruck, dass die Kirche auf unzeitgemäße Weise vom Staat mit Privilegien überschüttet würde. Die dahinterstehende Gruppe agiere medial sehr geschickt. Auch hier müssten engagierte Gläubige fähig sein, zu antworten. „Die KMB bemüht sich seit Jahren, den Männern die Sprache mitzugeben, dass man bestehen kann.“ so der KMB-Vorsitzende zum Ende des Vortrages.
Im Rahmen der Konferenz beschäftigten sich die Männer auch mit psychischer Gesundheit, den bevorstehenden Pfarrgemeinderatswahlen im Jahr 2012 sowie mit einer geplanten Mitgliederwerbekampagne.